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XTB TRADEBEAT

DAX: Bullish in die neue Woche?

Alle Augen auf Dragi!

Die Leitzinsentscheidung der EZB am Donnerstag, Quartalsberichte hierzulande und in den USA, neue Konjunkturdaten aus China sowie das dritte und letzte TV-Duell der beiden US-Präsidentschaftskandidaten Clinton und Trump: Die neue Handelswoche verspricht spannend zu werden – und damit ähnlich volatil wie die vergangene. Wer im deutschen Leitindex DAX investiert war, brauchte starke Nerven. Auf zwei starke Tage folgten zwei tiefrote Sitzungen, bevor die Woche fulminant endete. Unter dem Strich machte das Börsenbarometer ein Plus von +0,85%. Dabei wurden sowohl die Ober- als auch die Untergrenzen der Handelsrange zwischen 10.200 und 10.800 Punkten getestet, die wohl auch in den nächsten Tagen maßgeblich sein wird. Am Freitag explodierte der DAX nach positiven Konjunkturdaten aus China schon in der Eröffnung. Im weiteren Verlauf sorgten die Regierungsentwürfe zum Atomkompromiss für gleichbleibend hohe Notierungen. Schlussendlich notierte der Leitindex um +1,60% und 166,31 Zähler höher bei 10.580,38 Punkten. 

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Tagesgewinner waren die Aktien der Versorger RWE mit einem Aufschlag von +4,26% und E.ON mit einem Plus von +3,35%. Kurstreibend dabei war vor allem die Aussicht auf geringere Kosten für Atom-Altlasten. Auf dem Parkett machte die Nachricht, dass die Atomkonzerne sich für rund 23,5 Milliarden EUR statt der ursprünglichen 26 Milliarden EUR aus der Verantwortung für Zwischen- und Endlagerung des Atommülls freikaufen könnten, schnell die Runde. Weil die von RWE gewünschte Ratenzahlung ebenfalls in Aussicht gestellt wurde, profitierte der Anteilsschein des rheinisch-westfälischen Anbieters am meisten von den Plänen. Nutznießer der besser als erwartet ausgefallenen Quartalsergebnisse der US-Großbanken JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo waren auch die Aktionäre der Deutschen Bank und Commerzbank. Während die Papiere der Commerzbank um +2,12% zulegen konnten, ging es für den Kurs des  krisengeplagten und von Milliarden an Strafgeldern bedrohten Geldinstitutes um +2,04% nach oben. Am Wochenende allerdings wurde bekannt, dass das einstige Flaggschiff sich möglicherweise stärker aus ihrem US-Investmentbanking zurückziehen könnte als ursprünglich vorgesehen, um einer Forderung des US-Justizministeriums zuvor zukommen. Ein solcher Schritt ist häufig Bedingung für einen Vergleich mit der US-Regierung. Wie der Markt eine solche Absichtserklärung aufnimmt, bleibt abzuwarten. Weil alle DAX-Titel am Freitag höher bewertet wurden, bleibt der geringste Kursanstieg mit +0,11% der Continental-Aktie nur für die Statistik. Wie Händler berichten, wechselten im Xetra-Handel bei den DAX-Werten insgesamt 101,265 Millionen Aktien mit einem Handelswert von rund 2,953 Milliarden Euro den Besitzer. Von der zuversichtlichen Stimmung der Börsianer profitierten auch die Nebenwerte. Der MDAX der mittelgroßen deutschen Unternehmen schloss um +1,11% höher bei 21.320,94 Punkten. Der TecDAX verbesserte sich um +0,34% auf 1.776,50 Zähler. Heute Morgen eröffnete der DAX infolge von Gewinnmitnahmen mit einem Minus von -0,49% beziehungsweise -51 Punkten. Für den weiteren Verlauf rechnen Marktkenner damit, dass sich freundliche Notierungen durchsetzen werden. Die Vorgaben aus Fernost sind unterschiedlich. Während der Hang-Sang-Index in Hongkong mit -0,93% im Minus bei 23.021,84 Zählern lag, legte der Nikkei-225 Index ein Plus von +0,26% auf 16.900,12 Punkte vor. Überraschende Richtungswechsel sind nicht auszuschließen, die heute von dem Eurozonen-Verbraucherpreisindex, US-amerikanischen Konjunkturdaten, den aktuellen Ölpreisen oder auch vom Quartalsbericht der Bank of America ausgelöst werden könnten. IT-Primus IBM wird seine Zwischenbilanzen erst nach Börsenschluss präsentieren.

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Wichtige Konjunkturdaten und Wirtschaftstermine:

Deutschland

12:00 Uhr

  • Monatsbericht Bundesbank 

19:35 Uhr

  • Rede Bundesbank Präsident Weidmann

Eurozone

11:00 Uhr

  • Kern Verbraucherpreisindex September 
  • Kern Verbraucherpreisindex Jahr 
  • Verbraucherpreisindex September 
  • Verbraucherpreisindex Jahr 
  • VPI ohne Tabakwaren September und Jahr 

19:35 Uhr

  • Rede EZB-Präsidenten Mario Draghi

USA

14:30 Uhr

  • NY Empire-State-Produktionsindex für Oktober

15:15 Uhr

  • Kapazitätsauslastung im September
  • Industrieproduktion im September

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Wichtige Unternehmensdaten:

Es stehen keine marktrelevanten Bilanz-Veröffentlichungen an 

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