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XTB TRADEBEAT

DE30: Investoren halten sich von riskanten Werten fern

Zusammenfassung: 

  • Europäische Aktienmärkte mit Verlusten nach Handelsbeginn gefolgt von den wachsenden Spannungen zwischen den USA und Nordkorea
  • Möglicher Terroranschlag in Paris
  • Nach der Bewertung der Deutschen Bank steigt die Aktie von Continental (CON.DE)

     

In den ersten Handelsstunden auf den Aktienmärkten scheint es, dass die Investoren Abstand von riskanten Werten nehmen, nachdem die Spannungen zwischen den USA und Nordkorea gestiegen sind. Auch auf den asiatischen Märkten war die Stimmung nicht gerade gut, was zu weiteren Verlusten in Europa führen könnte. 

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Der DE30 konnte einen kleinen Teil der Verluste nach der Eröffnung wieder gut machen. Quelle: xStation5

     

Aus technischer Sicht hat der deutsche Aktienindex Dax heute mit einem zunächst unterstützenden Gap eröffnet, nach den ersten 30 Handelsminuten waren durchaus positive Bewegungen zu erkennen. Wenn der Index das Gap schließen kann, könnte sich die Lage weiter verbessern und die Bullen konnten kurzfristig das Level bei 12.300 Punkten anstreben. 

Wenn die Bullen ihre Stärke nicht durchsetzen können, würde das am heutigen Handelstag zu weiteren Verlusten führen und den Kurs in richtung des unteren Limits des Trendkanals oder sogar bis hin zu 12.080 Punkten treiben, wenn der Trendkanal durchbrochen wird. Der Streit zwischen den USA und Nordkorea eskaliert immer mehr, was einen sehr negativen aber auch langfristigen Einfluss auf die Märkte auf der ganzen Welt haben könnte. 

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In den ersten Handelsstunden liegen fast alle Aktien im DE30 unter dem Nullpunkt. Einzig Continental, Münchener Rück und Thyssenkrupp liegen leicht im Plus. Quelle: Bloomberg

    

Während der asiatischen Handelszeit haben sich die Investoren ohne Zweifel nicht in die riskanten Werte getraut. Der Nikkei (JAP225) stürzte um 1,29% ab und auch der Hang Seng (HKComp) verlor 0,87%. Die beiden verbleibenden Indizes in Asien konnten mit der Unsicherheit besser umgehen. Der Shanghai Composite (CHNComp) verlor nur 0,19% wohingegen der australische S&P/ASX200 (AUS200) ca. 0,38% zulegen konnte. 

In Europa verzeichnen aktuell alle Indizes Verluste. Der CAC40 (FRA40) ist dabei mit -0,7% der schlechteste Index. Das könnte am möglichen Terroranschlag liegen, der heute morgen in Paris stattgefunden hat und bei dem französische Soldaten im Vorort Levallois-Perret von einem Fahrzeug angefahren worden sind. Der Dax (DE30) rutschte bisher um 0,6% ab, der EuroStoxx50 (EU50) liegt mit 0,65% im Minus und auch der britische FTSE100 (UK100) muss Verluste von aktuell 0,3% verbuchen.  

     

Unternehmensnachrichten: 

Im Dax ist die Aktie von Continental (CON.DE) die beste Aktie in den ersten Handelsstunden, nachdem die Deutsche Bank das Kursziel der Aktie auf 230€ angehoben haben, was einem Anstieg von 21,1% verglichen mit dem letzten Schlusskurs entspricht. Gestern waren die Empfehlungen der Firma 19x Kaufen, 11x Halten und 3x Verkaufen. 

Auf der anderen Seite sind die Aktien der Deutschen Bank (DBK.DE) und der Commerzbank (CBK.DE) die schlechtesten Aktien im Dax. Bei beiden Aktien gab es keine speziellen Nachrichten, die die Verluste herbeigeführt haben. Nichtsdestotrotz sind auch die Banken wegen des Konflikts zwischen den USA und Nordkorea unter Druck, da die Chancen für höhere Zinsen kleiner werden.  

     

Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

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