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XTB TRADEBEAT

DE30: Weitere Verluste an den europäischen Aktienmärkten 

Zusammenfassung:

  • Europäische Aktien starten tiefer, EUR steigt weiter
  • DAX (DE30 in der xStation5) scheiterte am Durchbruch durch einen wichtigen Widerstand
  • Commerzbank (CBK.DE) zieht den Index am stärksten runter

Die europäischen Aktienmärkte haben den Tag mit Verlusten gestartet, die gestern nach der Pressekonferenz der EZB begannen. Die Trump-Untersuchung wurde auf seine geschäftlichen Transaktionen erweitert. Obwohl Draghi nicht zu viele Hinweise für eine Erhöhung bis September gab, wurde keine definitive Ablehnung ausgesprochen. Es sieht so aus, als ob alle Optionen auf dem Tisch bleiben würden. Daher besteht eine Möglichkeit, dass die EZB anfängt, ihre Bilanz herunterzufahren.

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Der DE30 verbleibt innerhalb der Dreiecksformation. Der Preis ist von einer lokalen Unterstützung abgeprallt. Dies könnte auf einen erneuten Abprall hindeuten. Quelle: xStation5

Wenn man sich eine technische Analyse ansieht, könnte man davon ausgehen, dass sich der Preis auf ein 12.500-Niveau erholen könnte. Dies könnte durch eine Abwärtstrendlinie zusätzlich untermauert werden. Auf der anderen Seite könnte ein Ausbruch unter einer örtlichen Unterstützung bei rund 12.375 Verluste beschleunigen und einen endgültigen Rückgang auf 12.300 auslösen. Kurz gesagt, bis es keine Pause von entweder von einer Abwärts- oder Aufwärtstrendlinie gibt, sollte man mit Preisschwankungen rechnen.

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Der DE30 verliert an Interesse. Die meisten DE30 Aktien haben unter Ihrem Eröffnungspreis geschlossen. Quelle: Bloomberg

Die Stimmung in Europa ist nicht die beste. Der Hauptgrund dafür ist die Nachrichte von gestern, die sich auf eine Erweiterung der Untersuchung um Trumps Russland-Affäre bezieht. Diese Nachrichten drückten alle Aktienmärkte nach unten, was eine andere Unsicherheit verursacht hat. Infolgedessen schlossen die europäischen Indizes am Donnerstag niedriger. Dies verursachte Rückgänge an den asiatischen Märkten. Der NIKKEI (JAP225) rutschte um 0,22%, der Shanghai Composite (CHNComp) verlor 0,21%, der Hang Seng Composite (HKComp) sank um 0,63%, während der australische S&P/ASX200 um 0,67% sank.

Nach dem mittelmäßigen Handelsbeginn in Europa konnten die Anleger einige Verluste aufholen. Die großen Indizes verzeichnen aktuell keine großen Veränderungen. Der DE30 verliert 0,0%, der CAC40 (FRA40) schiebt sich um 0,06% nach oben, der EuroStoxx50 (EU50) geht um 0,07% zurück, während der FTSE100 (UK100) um 0,08% steigt.

Unternehmensnachrichten

Die Commerzbank (CBK.DE) ist die schlechteste Aktie im DE30. Es könnte daraus resultieren, dass S&P seine Kriterien für die Bewertung der Kapitaladäquanz von Banken und bestimmten Nichtbanken-Finanzinstituten änderte und in einem Bericht namens "Risk-Adjusted Capital Framework Methodology" veröffentlichte. Die Commerzbank wurde dort unter anderem bewertet. Darüber hinaus wurde die deutsche Bank von UBS von Buy zu Neutral mit einem neuen Kursziel von 11,50 EUR herabgestuft, was eine Steigerung von 9,2% gegenüber dem letzten Schluss bedeutet.

Im Gegenzug dazu ist die Deutsche Lufthansa (LHA.DE) die beste Aktie, allerdings gab es keine spezifischen Neuigkeiten, die einen Rebound rechtfertigen könnten. Es könnte eine Folge daraus ein, dass das Unternehmen in den vergangenen Tagen enttäuschende Einkommenszahlen veröffentlichte, so dass einige Korrekturbewegungen möglich sein könnten. Die neue Prognose des Unternehmens zeigt, dass der Umsatz im zweiten Halbjahr sinken wird. Zu Jahresbeginn wurde noch ein Anstieg von 0,5% vorhergesagt.

  

Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen in den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine mündliche Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.

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