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XTB TRADEBEAT

GBP wackelt nach unstimmigen Berichten zum Einzelhandel

Zusammenfassung: 

  • Kernzahl für den Einzelhandel trifft die Erwartungen in Großbritannien
  • Berichte aus dem Juni wurden nach unten angepasst
  • GBP keine klare Richtung nach dem unklaren Bericht

    

Die monatlichen Einzelhandelsumsätze in Großbritannien sind höher als erwartet wurde, was zu einem Großteil von der Nachfrage nach Lebensmitteln, die aktuell auf dem Höchststand seit zwei Jahren ist, kommt. Das Pfund sprang daraufhin schnell nach oben, verlor die Gewinne dann aber auch schnell wieder, da sich gezeigt hat, dass der Bericht nicht so beeindruckend war, wie vorher gedacht.  

Die Jahresveränderung der Einzelhandelsumsätze lag bei 1,3%, die Analysten von Bloomberg hatten einen Anstieg von 1,4% prognostiziert. Die Kernrate der Einzelhandelsumsätze (ohne Benzin) lag bei 1,5% im Jahresvergleich und konnte damit die Erwartungen von 1,2% übertreffen. Die vorherigen Berichte wurden von 2,9% auf 2,8% für die Hauptkennzahl und von 3% auf 2,8% für die Kernrate herabgesetzt.  

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Im Juli sind die Einzelhandelsumsätze in Großbritannien im Jahresvergleich leicht zurückgegangen, im Falle der Kernzahl für die Einzelhandelsumsätze jedoch weniger als erwartet. Quelle: XTB Research

    

Nach den Angaben von ONS sind die Verkäufe von Lebensmittel und Haushaltsgeräten deutlich gestiegen. Im Juli konnte man einen Zuwachs von 1,5% verzeichnen, wohingegen im Juni ein Rückgang von -1,1% zu verbuchen war. Alle weiteren Bereiche außer den beiden genannten sind in diesem Monat leicht abgefallen. Auch wenn der erste Eindruck gut für das Pfund erscheint, ist die Lage bei genauerer Betrachtung relativ kompliziert. Dazu kommt, dass die niedrigeren Erwartungen im Vergleich zum vorherigen Bericht auch auf das Pfund drücken. 

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Das Dienstleistungs PMI zeigt ein Abprall der Einzelhandelsumsätze, was neue Kraft für die Bullen im GBP hervorrufen könnte. Quelle: Bloomberg

      

Andererseits kann man, wenn man die Einzelhandelsumsätze mit dem Dienstleistungs PMI vergleicht, sehen, dass die kommenden Berichte besser werden könnten. Wenn man den PMI als Vertreter der Einzelhandelsumsätze nimmt, kann ein Rebound auf bis zu 4% nicht ausgeschlossen werden. Wenn man die letzten Berichte zur Inflation und die Arbeitsmarktdaten mit einbezieht, kann man erkennen, dass die Kaufkraft der Konsumenten sich anscheinend langsam umdreht. Wenn das geschieht, könnte das Pfund wieder in den mittelfristigen Aufwärtstrend stoßen und weiter zulegen. 

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Der Kurs des GBPUSD ist heute fast unverändert, konnte aber von einer wichtigen Unterstützung bei 1,2850 abprallen. Quelle: xStation5

     

Aus technischer Sicht bleibt das Pfund in einem Aufwärtstrend, die Gewinne sind jedoch bisher nur gering. Wenn die Preise nicht durch das Level bei 1,2850 brechen, könnte eine Aufwärtsbewegung bis 1,3045 möglich sein. 

     

Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

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